Menschenrettung in der Erlacher Au

Datum: 25. März 2018 
Alarmzeit: 8:16 Uhr 
Alarmierungsart: Sirenenalarm 
Dauer: 1 Stunde 44 Minuten 
Art: Technische Einsätze 
Einsatzort: Erlacher Au 
Einsatzleiter: FF Bad Erlach 
Mannschaftsstärke: 12 
Fahrzeuge: KLFA, TLFA 4000 
Weitere Kräfte: Christophorus 3, Polizei, Rotes Kreuz 


Einsatzbericht:

Menschenrettung

„Hier Florian Wr. Neustadt um 8:16 Uhr. Menschenrettung, Bromberg Richtung Erlach bei Ortsteil Hinterbrühl, Baum auf PKW, zwei Personen eingeschlossen, stark blutend!“

Diese Meldung, mit der am Sonntag, dem 25.03.2018 die Feuerwehren Bromberg, Oberschlatten und Schlag alarmiert wurden, lies Schlimmes erahnen.

 

Da rasch klar war, dass es sich nicht um unser Einsatzgebiet handelte, wurde kurz nach der Ausfahrt die Feuerwehr Bad Erlach nachalarmiert.

Baum auf PKW

Am Einsatzort angekommen, bot sich den Einsatzkräften folgende Lage: Eine PKW-Lenkerin war aus ungeklärter Ursache in einer Rechtskurve von der Fahrbahn abgekommen und mit dem Auto frontal gegen einen Baum gekracht. Dieser wurde durch den Aufprall in Bodennähe abgerissen und stürzte auf das Fahrzeug. Beide Insassen wurden bei dem Unfall verletzt, wobei sich die Lenkerin selbständig aus dem Auto befreien konnte. Der Beifahrer war durch den über das Auto liegenden Baum im Fahrgastraum eingeschlossen.

Menschenrettung

Die vorrangige Arbeit der Feuerwehr bestand darin, zunächst den Baum zu entfernen, um dem Notarztteam des Christophorus 3 einen Zugang zum Patienten zu schaffen und diesen aus dem Fahrzeug zu befreien.

Fahrzeugbergung

Im Anschluss wurde das Unfallfahrzeug mittels Seilwinde des Tanklöschfahrzeuges der FF Bromberg auf die Fahrbahn gezogen und schließlich vom Kran Bad Erlach abtransportiert. Nachdem die Fahrbahn abschließend von Erdreich und Ästen befreit wurde, konnten gegen 9:45 wieder alle Einsatzkräfte einrücken.

Die beiden PKW-Insassen wurden vom Roten Kreuz ins Landesklinikum Wr. Neustadt gebracht, der Notarzthubschrauber konnte wieder leer zum Stützpunkt zurückkehren.

Fotos

Link zum Bericht von Einsatzdoku.at